Freie Radikale

Sauerstoff - Ein zweischneidiges Schwert

Einerseits wäre ein aerobes Leben ohne Sauerstoff nicht möglich, andererseits dringen sie in Form reaktiver Verbindungen in körpereigene Verbindungen wie in die Erbsubstanz (DNA), Proteine, oder Lipide ein und entreißen intakten Molekülen einzelne Elektronen. Werden so initiierte Kettenreaktionen nicht frühzeitig gestoppt, verursachen sie massive Zellschäden.

Reaktive Formen des Sauerstoffs -  auch freie Radikale genannt - entstehen während der natürlichen Stoffwechselprozesse im Organismus, insbesondere in den Mitochondrien, fallen aber vermehrt unter bestimmten Umweltbelastungen wie Tabakrauch, Luftverunreinigungen (Abgase, Ozon, Smog, saurer Regen), energiereichen Strahlungen und Atmung – also besonders unter körperlicher Höchstbelastung - an, vor allem aber auch unter pathologischen Umständen wie entzündlichen Prozessen, Infektionen und allen ischämischen Erkrankungen. Eine zu hohe Konzentration dieser freien Sauerstoffradikale stellt eine potentielle Gefahr für eine Vielzahl zellulärer Verbindungen dar.

 

Freie Radikale lassen Zellen altern

Man weiß heute, dass freie Radikale Zellen schneller altern lassen – für uns sichtbar an der Hautalterung - und ursächlich an der Entstehung vieler, wenn nicht aller Zivilisationskrankheiten beteiligt sind.

Besonders bedeutsam ist z.B. die oxidative Veränderung von Lipoproteinen wie des LDL-Cholesterins als kritischer Schritt von Gefäßveränderungen und notwendiger Voraussetzung zur Entstehung der Atherosklerose (Arterienverkalkung).

Aber auch Zellen (incl. Zellwände, Zellorganellen, Erbgut) anderer Organe bleiben nicht verschont. Jede unserer 70-80 Billionen Zellen muss jeden Tag zig Tausende solcher Angriffe abwehren!

Zur Gewährleistung eines  funktionierenden Zellstoffwechsels müssen wir unserem Körper das komplette Angebot an pflanzlicher Nahrung zuführen. Dieser sucht sich  dann selbst die jeweils benötigten Schutzstoffe aus.



Pflanzenstoffe bieten umfassenden „Rostschutz“

Gegen diese unausweichliche Bedrohung schützen sich alle Organismen mit eindrucksvollen antioxidativen Einrichtungen und Maßnahmen. Zu diesen gehören neben der genetisch gesicherten enzymatischen Abwehr (die beteiligten Metallo-Enzyme benötigen ihrerseits ebenfalls Mikronährstoffe = Mineralstoffe = Selen, Eisen, Kupfer, Zink und Mangan) bestimmte Vitamine und eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Für einen täglichen Nachschub ist nur gesorgt, wenn das gesamte Angebot in großer Menge und Vielfalt verfügbar ist.

Unsere Abwehrmechanismen sind also nur spärlich von Geburt an mitgegeben. Für einen effektiven Schutz müssen wir daher auf den gesamten Komplex der pflanzlichen Mikronährstoffe zurückgreifen.

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